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Dienstag, 10. April 2012

Hafenklang Newsletter

"Freiheit ist, sich nicht entschuldigen zu müssen." (im Ernst: ich
kann mir nun nicht auch noch merken, wer das gesagt hat. Denkt euch
was aus. Mach ich ja auch immer.)

Nicht alles wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Kopfsalat ist
ein klassisches Gegenbeispiel, obwohl der klassische Salatkopf mit den
riesigen Schlabberblättern kaum noch zum Verzehr verwendet wird.
Vielmehr ist er inzwischen eine Art Retro-Dekoration, die „Eiche
rustikal" der Beilagenkultur, ein Schicksal wie ein hartgegartes Ei
mit Mayonaise. Doch sprechen wir nicht mehr vom Eiern, Ostern ist
vorbei und das ist gut so. In irgendeiner Art wollte ich mich noch zum
allgemeinen Bashen der Gratiskulturmentalität des Internetjusas
äussern, doch ich scheine falsch im Text abgebogen zu sein und der im
englischen so bekannte „magic moment" ist unwiderbringlich kapeister.
Erzähle ich eben von meinen großartigen Urlaubsplänen für die
Sommermonate Mai bis Oktober: Ich fahre zum Robbenpulen nach Grönland.
Seit Ewigkeiten habe ich alle Eurocentmünzen in einer speziell
verstärkten, blickdichten Sparstrumpfhose gesammelt. Inzwischen hat
sie ein Gesamtgewicht von 35 kg und morgen gehts mit zahlreichen
Leinenbeuteln erst zur Bank und dann mit dem eingezahlten Geld ins
Reisebureau! Ich weiß nicht, ob die da vernünftige Internetze haben,
daher schreibe ich bereits jetzt ein paar Texte vor. Sollten die die
nächsten Wochen also nicht so aktuell sein: siehe oben. Für die
brandaktuellen Termine samt Hitzeblubber: siehe hier
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Di 10.04.2012
Hafenklang | Konzert

REVEREND SHINE SNAKE OIL CO. (DK / USA, Soap Box Music / Blues / Jazz
/ Folk / R 'n' B / Swing / Rock'n'Roll / Afro Punk)
+ THE DINOSAUR TRUCKERS (Ger/Folk, Americana, Roots)

Blues. Die wildesten Blüten sind aus dieser Wurzel der modern Rock-
und Popmusik getrieben. Reverend Shine Snake Oil Co. kehren zurück zum
Ursprung, zu Jazz Swing, Bluegrass und den Black Spirituals der 1940er
Jahre. Dabei vergessen sie natürlich nicht, dass sie im hier und heute
leben. Konkret in New York und Kopenhagen. Sie spielen moderne Musik
im Duktus des ursprünglichen Blues. Reduziert bis auf die Knochen,
leidenschaftlich, seelenvoll — und mit dem Sex und der Kraft des Rock
& Roll. Nie auf den billigen Effekt schielend, immer geradling, ohne
dabei altbacken zu wirken. Eine Mischung aus R.L. Burnside, Tom Waits.
16 Horsepower, Robert Johnson, Black Keys, aus Mississippi-Delta und
Big Apple, aus Legende und Gegenwart.
www.myspace.com/reverendshinesnakeoilco

The Dinosaur Truckers
Die Energie von den Beatsteaks, den Blues von Hank Williams, die
Weite von Calexico, das Tragische von Townes van Zandt durch einen
Allgäuer Mähdrescher gejagt und das Gemetzel dann mit dem
dylanesken Charme der Avett Brothers zusammengepappt - fertig ist
das musikalische Konzept dieser feinen Combo.
Klingt vielleicht ein bisschen simpel, hat aber vorher noch keiner
hingekriegt - da muss man dem Blues wohl in den saftig grünen
Hügeln des Allgäu begegnet sein. Und wenn sich dann zwei
Mitglieder einer Metalband und zwei aus einer Folkband treffen,
kann dabei nur eines rauskommen: The Dinosaur Truckers.
www.dinosaurtruckers.de

Eintritt: 9.00 € | Eintritt VVK: 7.00 €
| Open: 20:30 | Start: 21:30
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Mi 11.04.2012
Hafenklang | Konzert

OM (USA) + Barn Owl (USA)

Auch wenn die Instrumentierung aus Bass und Schlagzeug stoisch und
sehr abstrakt klingt, gelingt es Al Cisneros, seines Zeichens
Gründungsmitglied der Stoner Rock Pioniere Sleep und Emil Amos,
Drummer bei den Avant-Garde Rockern Grails, der Musik eine besonders
eindringliche, flächige Note zu verleihen. Om ist die Band für
ornamentales Dröhnen und für die Erfahrungen, die das geschlossene
Auge an der Innenseite des Lides macht. Doom Drone mit Psychedelia
Elementen, wie er besser nicht zu erklingen vermag.

www.omvibratory.com

Das kalifornische Duo Barn Owl gehört ganz klar zur Speerspitze der
ambient/drone-inspirierten Klangkünstler. Hier entstehen packende,
gleichzeitig ergreifende Klangbilder, welche die Mystik des kargen
Americana-Slo-Mo-Blues (earth vs. dead man soundtrack) mit Einflüssen
von Popol Vuh, Alice Coltrane und frühen Tangerine Dream verbinden und
dabei ebenso hypnotisch wie betörend wirken.

electrictotem.com

Eintritt: 15.00 € | Eintritt VVK: 12.00 €
| Open: 20:00 | Start: 21:00

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Goldener Salon | Konzert

Strange Boys (US)
SICK HYENAS (HH)

Der Kern der Strange Boys besteht aus den Brüdern Ryan (Gesang,
Gitarre, Piano) und Philipp Sambol (Bass), Greg Enlow (Gitarre) sowie
Drummer Mike La Franchi. Im Studio und gelegentlich auch live werden
sie unterstützt von Jenna Thornhill-DeWitt und Tim Presley, die
Saxophon, Gitarre und Backing-Vocals beisteuern.
Aufgenommen wurde "Live Music" (das neueste EP) im April 2011 in
Austin zur einen Hälfte mit Produzent und Spoon-Drummer Jim Eno zur
anderen Ende 2010 mit Mike McHugh, der bereits den Vorgänger Be Brave
produzierte und ansonsten unter anderem regelmäßig mit den Black Lips
arbeitet.

Auch stilistisch bleiben sich die Strange Boys treu, wobei ihr drittes
Studiowerk in punkto Songwriting ihren augenscheinlich bislang größten
Wurf darstellt. Ryan Sambols extravaganter Gesangsstil - vielleicht am
ehesten mit einem etwas angeschlagenen, jungen Bob Dylan vergleichbar
- schlingert und strauchelt durch so großartige Songs wie "Me And You"
oder "Saddest", die mit tollen Piano-Hooks aufwarten und bisweilen gar
den Geist der Swinging Sixties heraufbeschwören.
strange-boys.com

Sick Hyenas sind ehemals The Trash. Junges Garagenblut aus HH.

Eintritt: 13.00 € | Eintritt VVK: 10.00 €
| Open: 21:00 | Start: 22:00
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Do 12.04.2012
Hafenklang | Konzert

Abrasive Wheels (UK) + Hard Skin (UK) + Bucket Flush (USA)

www.abrasivepunk.com

Eintritt: 12.00 € | Eintritt VVK: 10.00 €
| Open: 20:00 | Start: 21:00

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Goldener Salon | Konzert

Action Beat (UK)

5 Guitars & 3 Drums ... Noise from UK

Eintritt: 8.00 €
| Open: 21:00 | Start: 22:00
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Fr 13.04.2012
Hafenklang | Party

WobWob! presents: MALA (Digital Mystikz).

Eintritt: 7€ (bis 1 Uhr), 10€ (nach 1 Uhr)

Weitere Infos: www.wobwob.net

Start: 23:00

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Goldener Salon | Party

FOR DANCERS ONLY
***Northern & Rare Soul Club***

Gast DJ: VipHitman (Motte Soul Allnighter)

Northern Soul, R&B, Modern & Rare Soul

Eintritt: 5.00 €
| Start: 22:00
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Sa 14.04.2012
Hafenklang | Party

ITS TIME TO SAY HULA HULA...

2 Floor Party
im Saal:
Marcus Carp
Kombinat 100
Sportbrigade Sparwasser
Eule
Deo & Z-man
Dr. DNA

im Goldenen Salon:
Drumbule Forty Crew

Open: 23:00
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So 15.04.2012
Hafenklang | Konzert

BLACK BREATH (USA) + VICTIMS (SWE) + TORMENTED (SWE)

blackbreath.com
www.victimsinblood.com
www.myspace.com/fuckingtormented

Eintritt: 10.00 € | Eintritt VVK: 8.00 €
| Open: 20:00 | Start: 21:00
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Mo 16.04.2012
Hafenklang | Konzert

ARBOURETUM (US/Thrill Jockey)
Luke Roberts (US)

Arbouretum bedienen sich versiert beim Progressiv-Sound der frühen
70er, beim Hardrock ohne in quälendes Gegniedel zu verfallen, ebenso
beim Blues und englischem Folk, haben aber auch einen offensichtlichen
Bezug zum Anti-Folk eines Will Oldham. Ihr Programm ist Offenheit,
lassen sie sich doch nie von Melodien oder Rhythmen leiten, sondern
durchbrechen berechenbare Songstrukturen. Mastermind Dave Heumann
nennt dies "...den Dingen auf den Grund gehen...und an der emotionalen
Wirkung arbeiten".
www.myspace.com/arbouretum

Eintritt: 12.00 € | Eintritt VVK: 9.00 €
| Open: 20:30 | Start: 21:30

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Goldener Salon | DJ-Abend
Punkerstammtisch - Ping Pong from Hell

Eintritt frei!

Start: 21:00
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Di 17.04.2012
Hafenklang | Konzert

FLIPPER (USA)
HUDSON FALCONS (US/STREETPUNK)
GET DEAD (US/PUNK)

Das Punk-Urgestein Flipper wurde 1979 in San Francisco gegründet und
prägte mit ihrem Stil, der für Punk-Rock schlicht zu atonal und
langsam war und später Noise Rock getauft wurde, verschiedene Bands
wie Nirvana und The Melvins.
Im Lauf der Jahrzehnte löste sich die Band öfters auf, fand sich in
geänderter Besetzung wieder zusammen und wurde von Schicksalschlägen
wie Autounfällen und Heroin-Überdosen gebeutelt.
Sänger Bruce Loose bezeichnete die Band einmal als "Spinal Tap, nur
daß der Bassist ständig stirbt."

www.flipperrules.com

1998 gegründet, haben die Hudson Falcons aus New Jersey seitdem etwa
800 Shows gespielt und über 30 Mitglieder verschlissen. Musikalisch
Oi!, politisch links und Bruce Springsteen als größter Einfluss, so
die Selbstbeschreibung.
www.myspace.com/hudsonfalcons

www.reverbnation.com/getdead

Eintritt: 15.00 € | Eintritt VVK: 12.00 €
| Open: 20:00 | Start: 21:00
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Mi 18.04.2012
Hafenklang | Konzert

Ghost Of Tom Joad + very special guest

Deutschlands größte kleine Band streicht die Segel! Ghost of Tom Joad,
in den Wirrungen des Frühjahrs 2006 gegründet, haben bis dato drei
Alben herausgebracht sowie über 200 Konzerte gespielt. Ihr letztes
Album, Black Musik erschien im Februar 2011 bei Richard Mohlmann /
Universal.
Im April gibt es zum letzten Mal die Gelegenheit eines der wilden und
mitreißenden Konzerte der Band zu sehen. Be there or be selber schuld!

www.ghostoftomjoad.de

Eintritt VVK: 12.00 €
| Open: 20:00 | Start: 21:00

***

Goldener Salon | Konzert

Triggerfinger (BE)

Triggerfinger spielen regelmäßig bei großen Festivals wie Pinkpop und
Rock Werchter die Hauptbühnen, machen legendäre Clubs wie das
Amsterdamer Paradiso oder das Brüsseler Ancienne Belgique (drei Tage
hintereinander) voll und haben unlängst auch hierzulande bei bekannten
Festivals wie Haldern Pop, Rheinkultur oder dem Burg-Herzberg-Festival
auf sich aufmerksam gemacht. Mit ihrem dritten Album "All This Dancin'
Around", das in den renommierten Sound City Studios in L.A. (wo
bereits Ikonen wie
Nirvana, Metallica oder Neil Young aufnahmen) eingespielt und von Greg
Gordon (Wolfmother, Slayer) co-produziert wurde, blasen Triggerfinger
nun erneut zum Angriff und präsentieren sich dabei so faszinierend und
mannigfaltig wie kaum eine andere Rockband der jüngeren Jahre.

Denn Triggerfinger haben Herz, Triggerfinger haben Grandezza,
Triggerfinger haben Groove und ihren unverwechselbaren Stil. Das ist
nicht nur Hardrock sondern hat auch Rockabilly- und Blues-Einflüsse,
die für die Prise Wahnsinn in ihrem Sound verantwortlich sind, zu
vergleichen mit Filmen wie ‚Lost Highway': Es geht eher um Atmosphäre
als um Erklärungen. Glücklicherweise besitzen Triggerfinger jedoch
nicht die abstruse Sperrigkeit eines David-Lynch-Films sondern geben
sich nur in wohldosiertem Maße dem Irrsinn hin.

Wenn man Triggerfinger nun doch vergleichen will, braucht man eine
ganze Armada an Referenzpunkten. CCR, Masters Of Reality oder The
Black Keys – doch auch Queens Of The Stone Age sind ein guter
Anhaltspunkt für die sirrenden Gitarren-Kracher auf "All This Dancin'
Around", die zudem mit einigen Überraschungen daherkommen: So
verbeugen sich Triggerfinger in "I'm Coming For You" vor Wolfmother
und somit Led Zeppelin oder dringen im bombastischen "Without A Sound"
in ein Klanguniversum vor, das an die grandiosen Brand New erinnert.
Zusammengefasst sagt Sänger und Gitarrist Ruben Block: "Wir sind eine
laute, intensive Band. Doch es
ist leicht, laute Musik zu machen: Du drehst einfach den Verstärker
auf. Dabei aber den Groove und den Sex der Musik zu bewahren, das ist
die Kunst. Wenn ein Triggerfinger-Konzert beginnt, dann ist das so,
als würde ein verrückter Gewittersturm ausbrechen." Jeder, der die
Band schon mal live gesehen hat, weiß wie überwältigend die Konzerte
sind.

www.triggerfinger.net

Eintritt: 15.00 € | Eintritt VVK: 12.00 €
| Open: 20:30 | Start: 21:30
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Do 19.04.2012
Hafenklang | Konzert

KARMA TO BURN (US/STONER ROCK)
+ CHAIRWALK (HH)

1993 gründete sich KARMA TO BURN und fabrizierte seitdem (mit einigen
Ausnahmen) rohen Instrumental-Stoner-Rock völlig ohne Sänger und
Texte. Die Band war immer etwas Besonderes, weil sie es als eine der
wenigen Gruppen verstand, Gesang weitestgehend überflüssig zu machen
und ihre Energie ausschließlich aus trockenen und lässigen
Wüsten-Riffs zu beziehen.
Knapp neun Jahre später war vorläufig Schluss für die Band aus West
Virgina. Doch 2009 erfolgte die Wiedervereinigung und knapp ein Jahr
später erschien ihr aktuelles Album "Appalachian Incantation".
Die Wüste lebt! Mit "V" veröffentlichen "Karma to Burn" den Nachfolger
zu ihrem viel umjubelten Comeback-Album. Noch immer ist das Trio aus
West Virgina ein Garant für erstklassigen Stoner Rock, denn auch auf
"V" wird die Essenz des Riffs groß geschrieben und mit voller
Spielfreude zelebriert. Die Band schafft es, mit rein instrumentalen
Stücken einen hypnotischen Klangkosmos zu schaffen, in dem einzig und
allein der göttlichen Kraft der Riffs und Grooves gehuldigt wird. Mit
"Jimmy D", "The Cynics" und dem Black Sabbath Cover von "Never Say
Die" lässt die Band eine alte Tradition aufleben und begrüßt
ausnahmsweise einen Sänger in ihren Reihen. Daniel Davies (Year Long
Disaster) veredelt die mörderischen Grooves dieser Tracks mit seiner
markanten Stimme. Produziert wurde das riffgewaltige Kraftpaket in
Dave Grohls ("Nirvana" ,"Foo Fighters", "Them Crooked Vultures")
Studio 606 von John Lousteau, mit dem Ergebnis, dass die Songs genug
Raum zum Atmen haben, aber dennoch den nötigen Crunch besitzen.
Dadurch entsteht eine schweißtreibende Live Atmosphäre, die im krassen
Gegensatz zu den getriggerten Plastikproduktionen der Gegenwart steht.
www.myspace.com/karmatoburn

Eintritt: 14.00 € | Eintritt VVK: 11.00 €
| Open: 20:30 | Start: 21:30

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Goldener Salon | Konzert

Off With Their Heads (USA) + Subwaste (SWE)

www.subwaste.se

Eintritt: 10.00 € | Eintritt VVK: 8.00 €
| Open: 20:30 | Start: 21:30

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