http://wohininhamburg.wordpress.com

Dienstag, 1. Mai 2012

Maikäferschaukel

 

Ihr Maikäfer!

Lasst Euch von uns schaukeln im Wonnemonat, denn wir haben ein monstermäßiges Frühlingsprogramm auf die Beine stellen können.

Auf dem Reeperbahn Festival haben sie uns schon mal umgehauen, jetzt kommt jedermanns liebste dänische Band Murder zurück und wird uns in den Boden stampfen mit ihren düsteren, unwiderstehlichen Songs. Aufbauen lassen wir uns dann gerne von Yip Deceiver, dem grandiosen Dance-Electro-Pop-Nebenprojekt von of Montreal, in das wir vollkommen verknallt sind.

Der Schwerpunkt liegt bei uns im Mai auf weiblichen Stimmen: Emily's Escape (Hamburg), Jenn Grant (Halifax), Zoe Boekbinder (Oakland), Chloe Charles (Toronto), Tess Wiley (Texas, Ex-Sixpence Non The Richer) und Anna Rosenkilde (Kopenhagen) werden Euch zeigen, wie großartig es zur Zeit um die Zukunft des weiblichen Songwritings bestellt ist.

Freut Euch auf 16 (!) überwältigende Konzerte plus Partyprogramm:

Di 01.05. NEU! Record Store Tuesday. Frische Neuigkeiten von denen, die es wissen müssen: Michelle Records (Hamburg/ D). Plattenlegen. Neuvorstellungen.
¡Ay, caramba! Auch im Mai öffnen sich unsere heiligen Hallen am Dienstag!
Die spannendsten Neuheiten, die es monatlich zu erfahren gibt, werden Euch bei NEU! vorgestellt. Von den Plattenläden Eurer Stadt. In der Hasenschaukel, die ab April - Achtung: NEU! - nun dafür extra dienstags aufmachen wird. Sicher kann man die eine oder andere Lieblingsplatte gleich direkt erwerben.
Michelle Records ist seit 1977 DIE Adresse für Tonträger mitten in der City. Wir lieben Michelle Records nicht nur für die grandiosen Schaufensterkonzerte, die es hier immer wieder zu genießen gibt.
Michelle Records, Getrudenkirchhof 10, 20095 Hamburg
http://www.michelle-records.de

Mi 02.05. Lasse Matthiessen (Berlin/ D, Kopenhagen/ Dänemark). Konzert. Indie, Folk, Singer-Songwriter.
Manchmal sanft und zerbrechlich, manchmal kräftig und voller Lautstärke navigiert Lasse Matthiessen seine Stimme durch seine aufrichtigen und beeindruckenden Songs. Seine Musik bewegt sich zwischen den Koordinaten Slowmotion, Melancholie und Folk. Seine Texte handeln von verlorener Liebe, dem Wechsel der Jahreszeiten, der Vergangenheit und den elementaren Dingen des Lebens. Sie klingen wunderbar und brauchen sich neben Songs von Sufjan Stevens, Bright Eyes, Beirut und Rufus Wainwright (so zusammengestellt auf einer in Österreich erschienenen Universal-Compilation) nicht zu verstecken. Für „Verbotene Liebe“ sind seine Songs auf jeden Fall zu schade. Lasse Matthiessens zweites Album „Dead Man Waltz“ erschien im April über Solaris Empire/ Broken Silence.
http://lassematthiessen.dk
http://www.facebook.com/pages/Lasse-Matthiessen/199918165432
Nach dem Konzert: Anarchist Folk Rocker. Plattenlegen. Punk, Folk, Schmalz.

Do 03.05. Emily's Escape (Hamburg/ D). Konzert. Singer-Songwriter, Piano.
Emily, eigentlich Veronika Emily Pohl, wurde an einem Freitag den 13. in Hamburg geboren. Ein schöner Tag, findet sie, denn sie ist nicht abergläubisch. Die Mutter ist Amerikanerin, der Vater Deutscher, weshalb sie beide Staatsangehörigkeiten besitzt und bilingual aufwuchs. Ihre musische Ausbildung begann im Kindesalter und führte sie vom Chor über das Cello schließlich hin zu Klavier und Gesang. Nachdem sie zahlreiche Bühnen- und Auftrittserfahrungen mit größeren Bandprojekten gesammelt hatte, entschloss sie sich im Herbst 2008, ihr Soloprojekt Emily's Escape zu gründen und der eigenen Nase zu folgen. Die am Klavier geschriebenen, melodiös-melancholischen Songs halten, was der Projektname verspricht: Sie sind Emilys persönliches Refugium in der Musik, das den Zuhörer über Authentizität, poetische Verse und raffinierte Melodien zu verzaubern und berühren weiß.
http://www.emilysescape.com
http://www.facebook.com/emilysescape.music
Danach: Hasenrodeo. Plattendrehen. Unabhängige und tanzbare Musik, Punk, Beat, Überraschungen.

Fr 04.05. Der feine Herr Bergwerker. Plattendrehen. Indie.

Sa 05.05. Wonder Coast (Malmö/ Schweden). Konzert. Garage, Indie, Rock.
Die Brüder Dennis und Jonas Hollström haben nach der letztjährigen Auflösung ihrer alten Band The Shy Lads gemeinsam mit Patrik Johansson und Leo Lillsked im Januar 2012 Wonder Coast ins Leben gerufen und knüpfen damit nahtlos an den Erfolg der Shy Lads an. Von Sommernächten in Malmö, Bruce Springsteen und 50er-Jahre-Filmen inspiriert, produziert von Ludwig Bröss (Band of Horses) und gemischt von Stefan Kvarnström (Franz Ferdinand, A Camp) klingen Wonder Coast rau, leidenschaftlich und nostalgisch.
http://wondercoast.myartsonline.com
http://www.facebook.com/pages/Wonder-Coast/246840012054086
Nach dem Konzert: Cantuccini The Brown Bunny. Plattendrehen. Indie.
Wenn das braune Häschen nicht unsere Plattenspieler betreut, findet Ihr es zwischen feinstem Vinyl in einem der besten Plattenläden Hamburgs: bei Freiheit & Roosen nämlich!

Di 08.05. Adam Acuragi (Philadelphia/ USA). Konzert. Folk, Soul.
Irgendwie scheinen sich DevilDuck-Künstler gerade mit langen Albumtiteln überbieten zu wollen. Hört das neue Album von Kid Dakota auf den Namen „Listen To The Crows As They Take Flight“, so steht dem Adam Arcuragi mit seinem DevilDuck-Debüt „Like A Fire That Consumes All Before It“ in nichts nach. Beide Titel beziehen sich übrigens auf Bilder und im Falle Arcuragis ist es gleich eine Reminiszenz an sein Lieblingsgemälde von Cy Twombly, was das Albumcover auch gleich mal mit aufnimmt. Arcuragi hörte sich als Inspiration für sein Album durch alle Phil Spector-Sessions aus den späten 50er und frühen 60er Jahren. Diesen Sessions wohnte vor allem die Wärme und das Gemeinschaftsgefühl inne, da alle Songs, Gesänge und Instrumente parallel und gemeinsam in einem Aufnahmeraum entstanden und nicht, wie heute üblich, nacheinander eingespielt werden. Und genau diesen Anachronismus konnte Arcuragi auf „Like A Fire That Consumes All Before It“ in wunderbarer Weise ausleben.
http://www.devilduckrecords.de
http://adamarcuragi.com
Danach: NEU! Record Store Tuesday. Frische Neuigkeiten von denen, die es wissen müssen: Freiheit & Roosen (Hamburg/ D). Plattenlegen. Neuvorstellungen.
¡Ay, caramba! Auch im Mai öffnen sich unsere heiligen Hallen am Dienstag!
Die spannendsten Neuheiten, die es monatlich zu erfahren gibt, werden Euch bei NEU! vorgestellt. Von den Plattenläden Eurer Stadt. In der Hasenschaukel, die ab April - Achtung: NEU! - nun dafür extra dienstags aufmachen wird. Sicher kann man die eine oder andere Lieblingsplatte gleich direkt erwerben
Bei Freiheit & Roosen in der Paul-Roosen-Straße regiert König Vinyl. Ob Second-Hand-Platten, Neuerscheinungen oder Technik zum Liebhaben: Man kann hier echte Schätze ausgraben. Supernett und superhilfsbereit wird man inmitten von Sammlerstücken und Raritäten beraten.  
Freiheit & Roosen, Paul-Roosen-Straße 41, 22767 Hamburg

Mi 09.05. Jenn Grant (Halifax/ Kanada). Konzert. Singer-Songwriter, Folk, Pop.
Nach dem großen Anklang, den ihr 2011 veröffentlichtes, fünftes Album „Honeymoon Punch“ in ihrer Heimat Kanada und den Staaten fand (Jenn wurde mit Preisen überschüttet, war Dauergast im Radio und TV, ihre Songs zu hören bei Grey's Anatomy und Heartland), macht sich Jenn Grant mit ihrem Ehemann Daniel nun auf den weiten Weg von Nova Scotia nach Europa, um uns im Sturm zu erobern.
http://www.jenngrant.com
Nach dem Konzert: Anarchist Folk Rocker. Plattenlegen. Punk, Folk, Schmalz.

Do 10.05. Zoe Boekbinder (Oakland/ USA). Konzert. Acoustic, Folk-Pop, Geek-Glam.
Zoe Boekbinder wurde an einem frühen Wintermorgen im Schlafzimmer eines kleinen Holzhauses in der Nähe von Ontario, Kanada, geboren. Zoes Bruder Oliver war enttäuscht, er hatte auf einen Bruder namens Sansibar gehofft. Als junges Mädchen hasste Zoe Schuhe. Sie bestand darauf, rote Gummistiefel zu tragen, bei Regen wie bei Sonnenschein. Als Zoe vier Jahre alt war, verkauften ihre Eltern den Bauernhof der Familie und machten sich mit einem großen, roten LKW auf in die USA. 2009 beschloss Zoe, ihre Cabaret-Band Vermillion Lies aufzulösen und ein Soloalbum zu machen. So entstand „Artichoke Perfume“. Zoe liebt Einweckgläser, verrostetes Metall, Dolly Parton, Meeresbewohner, botanische Zeichnungen, verfallene Scheunen, Schokolade, Avocados, gebrochene Herzen, Portwein und in die Weite führende Straßen. Sie träumt davon, eines Tages eine eigene Farm zu besitzen.
http://www.zoeboekbinder.com
http://www.facebook.com/ZoeBoekbinderMusic

Danach: Harlem. Plattenklicken.

Fr 11.05. Chloe Charles (Toronto/ Kanada). Konzert. Indie, Soul, Pop.
Chloe Charles betritt die Bühne mit ihrer klassischen Gitarre und bricht mit allen Klischees einer afroamerikanischen Sängerin. Vergleiche mit Amy Winehouse, Feist, Björk, Cat Power, Etta James, Nina Simone und Joanna Newsom bekommt die schöne Kanadierin ständig zu hören. Chloe wuchs außerhalb Torontos in einem dichten, üppigen Wald auf, der einer Mischung aus Zauberwald und Kunstgalerie glich. Ihr Großvater hatte das Grundstück vor Jahren erworben und mit Bäumen und Skulpturen bepflanzt. Als Chloes Vater Cynthia Lennon heiratete und somit Julian Lennons Stiefvater und Teil der Lennon-Dynastie wurde, eröffnete sich für Chloe eine unverfälschte Sicht auf das Leben im Rampenlicht. Dies führte sie zu der Erkenntnis, dass sie ihren eigenen musikalischen Weg verfolgen wollte. 2007 ging Choe wie in einem Trancezustand los, kaufte eine Gitarre und komponierte innerhalb weniger Stunden - ohne jemals Unterricht gehabt zu haben oder überhaupt zu üben - ihr erstes Lied „Soon on a Snowflake“. Sie begann mit Auftritten in kleinen Lokalen in und um Toronto und schon bald darauf tourte sie in Europa und in den USA. Chloes Auftritte sind reich an Saiteninstrumenten - Violine, Viola, Cello und Kontrabass - untermalt von der Tiefe und Wärme ihrer klassischen Gitarre und einem kräftigen rhythmischen Fundament. Über all dem klingt förmlich schwebend ihre hingebungsvolle Stimme.
http://www.chloecharles.com
http://www.facebook.com/chloe.charles.music
Nach dem Konzert: Pathos Pop. Britt A. Pop & DJ Lovegord. Plattendrehen. Pathetischer Pop.

Sa 12.05. Tess Wiley (Texas/ USA, Gießen/ D). Konzert. Singer-Songwriter, Folk.
Eine Frau, die Slash als ihr Vorbild nennt und ihre texanische Heimat verlässt, um sich in Gießen der Liebe wegen niederzulassen, ist definitiv Rock 'n' Roll. Anstatt kreischender E-Gitarren erwarten uns jedoch warme Folkklänge mit betörend tiefer Stimme und Songs mit kleinen Geschichten, die das Leben eben mal so schreibt. „Superfast Rock 'n' Roll Played Slow“ war der Titel des letzten Albums der ehemaligen Gitarristin von Sixpence None The Richer und dieser Ansatz wird sich stilistisch wohl auch im neuen (vierten) Album fortsetzen, das im Juli erscheinen soll.
http://www.tesswiley.com
http://www.facebook.com/tesswileymusic
Danach: Girl From Zorch. Plattendrehen. Independent, Tarantinotrash, Postpunk, Wave.

Di 15.05. NEU! Record Store Tuesday. Frische Neuigkeiten von denen, die es wissen müssen: zardoz (Hamburg/ D). Plattenlegen. Neuvorstellungen.
¡Ay, caramba! Auch im Mai öffnen sich unsere heiligen Hallen am Dienstag!
Die spannendsten Neuheiten, die es monatlich zu erfahren gibt, werden Euch bei NEU! vorgestellt. Von den Plattenläden Eurer Stadt. In der Hasenschaukel, die ab April - Achtung: NEU! - nun dafür extra dienstags aufmachen wird. Sicher kann man die eine oder andere Lieblingsplatte gleich direkt erwerben.
zardoz ist eine Institution. Hier findet man eine wirklich große Auswahl an neuen und gebrauchten Tonträgern und dazu noch den einzigen erwähnenswerten Nebenbuhler um unsere Aufmerksamkeit, (gebrauchte) Bücher aller möglichen Genres. Das große Musikwissen der Mitarbeiter ist eine Freude und hilft einem des Öfteren aus der Bredouille.
zardoz Schallplatten, Schulterblatt 36, 20357 Hamburg
http://www.zardoz-schallplatten.de

Mi 16.05. Friendly Rich and the Lollipop People (Georgetown/ Kanada). Konzert. Avantgarde, Cabaret, Experimental, Pop.
Zum 10-jährigen Bestehen des Frankfurter Labels Hazelwood Records erfüllten sich die notorischen Produzenten illustrer Bands wie Mardi Gras.bb, King Khan und The Audience einen lang gehegten Herzenswunsch und flogen den kanadischen Wahnsinn Friendly Rich mitsamt dem Vaudeville-Zirkus seiner Lollipop People zum ersten Mal nach Europa ein. In Nordamerika durch die musikalische Leitung der Late Night Show von Tom Green auf MTV bekannt wie Schmidts Katze, ist der exzentrische Barde dem europäischen Publikum bis dahin weitestgehend vorenthalten worden. Das sollte sich ändern. Rar sind sie gesät, aber es gibt sie doch, echte Artisten, die in der Lage sind, durch ihre schiere Gegenwart einen Ballsaal vernunftbegabter, emotional stabiler, in aller Regel logisch handelnder Durchschnittskonzertgänger in eine Soiree von Freaks zu verwandeln. Dass das, was da tönt, zudem zum ersprießlichsten gehört, was der internationale Popzirkus zu bieten hat und in einem Atemzug mit Wegbegleitern und Seelenverwandten wie of Montreal, The Tiger Lillies, The Dresden Dolls und The Great Bertholinis genannt werden muss, braucht nicht extra betont zu werden.
http://www.friendlyrich.com
Nach dem Konzert: Anarchist Folk Rocker. Plattenlegen. Punk, Folk, Schmalz.

Do 17.05. daantje & the golden handwerk (Stuttgart/ D). Konzert. Singer-Songwriter, Indie, LoFi, Electro.
Endlich ist es da, das verspätete Debüt von daantje & the golden handwerk, der schöne, treffende Titel lautet „Ach“. Elf Songs, die seit 2007 bereits auf diversen Web-Beiträgen des Songwriter-Netzwerkes Omaha Records in ruppigen LoFi-Versionen veröffentlicht wurden und nun endlich von Gunnar Ennen (u. a. Gitarrist bei Gisbert zu Knyphausen) im Gänsefleisch Studio zu Enger neu arrangiert und mit nahezu der kompletten zu Knyphausen-Band neu aufgenommen worden. Der spröde Charme der Originalaufnahmen ist trotz Streichern oder Vibraphon gottlob geblieben, und so nölt und keucht sich daantje immer noch durch das Wetter, die Feuerwehr und zwei Tüten Glück und es klingt manchmal so atemlos, als wäre der Musiker gerade erst von einem rasenden Pöbel mit dem Stock durchs Dorf getrieben worden. daantjes Sprache ist klar und reduziert, selbst Liebeslieder wie „Alles was wir haben“ oder „König“ lehnen Pathos und Staffage kategorisch ab. Wahrscheinlich ist daantje & the golden handwerk musikalisch mittlerweile nicht mehr so „lo lo lo-fi“, wie ihm die Musikpresse dies einst bescheinigte. Seine Haltung ist hingegen immer noch die Gleiche: eigensinnig, wenn nicht gar ein bisschen stur und bockig. Oder eben auch „reduziert, verschroben, minimal, aber doch irgendwie maximal“.
http://de-de.facebook.com/pages/daantje-the-golden-handwerk/301275908084
Danach: Die traurigste Hasenschaukel der Welt. Educated Body und Gäste. Plattendrehen. Nur traurige Lieder.

Fr 18.05. Murder (Kopenhagen/ Dänemark). Konzert. Folk.
Nachdem schon ein paar Jahre seit dem zweiten Album „Stockholm Syndrome“ ins Land gezogen sind, können wir uns nun endlich dem Nachfolgewerk „Gospel Of Man“ zuwenden, das demnächst bei DevilDuck Records erscheinen wird. Dass sich hinter dem etwas morbiden Namen Murder keine Metal-Band versteckt, ist den meisten sicher mittlerweile bekannt. Vielmehr besteht das dänische Duo noch immer aus Jacob Bellens (Gesang) und Anders Mathiasen (Gitarre & Gesang), die bereits seit 14 Jahren zusammen Musik machen. Ihre Beziehung ist eine sehr enge, auch wenn dies aufgrund des letzten Artworks von einigen vermeintlich
fehlinterpretiert wurde, aber wenn man derartig lange zusammen Musik macht und das meist als Duo, kennt man sich natürlich mit allen Liebenswürdigkeiten und Makeln, weshalb sie sich zwischendurch die eine oder andere Auszeit gegönnt haben. Auch auf „Gospel Of Man“ findet sich wieder ihre sehr eigene und spezielle Interpretation von Neo-Folk. Der unverkennbare Gesang Jacob Bellens ist wohl das Hauptmerkmal ihrer akustischen, von den 70ern inspirierten Musik, die besonders oft mit Nick Drake und Johnny Cash verglichen wird. Die Instrumentierung hält diesmal neben der allgegenwertigen Akustikgitarre Cello, Kontrabass,
Posaune, Banjo, Flöte, Klavier, Marimba und Glockenspiel bereit und natürlich werden sie wieder von einigen befreundeten Musikern unterstützt, u. a. von Marie Fisker, die den weiblichen Gesang beisteuert, und Jonas Westergaard, der nicht nur live öfter mit von der Partie ist, sondern auch seinen Teil zum Songwriting beigetragen hat. Außerdem heißen sie nun zum ersten Mal das Schlagzeug auf einigen Songs willkommen. „Gospel Of Man“ ist im Vergleich zum Vorgänger fast schon eine extrovertierte Erfahrung für Murder, aber ihre Vielschichtig- und Einzigartigkeit ist nach wie vor geblieben.  Nicht zuletzt aus diesem Grunde zählen nicht nur David Fricke (Senior Editor des Rolling Stone) und Stuart Staples (Tindersticks) Murder zu
ihren Lieblingsbands: „We played some shows with them and I became a fan. Simple music and melodies, but with a real depth and a strangeness within the songs... and a great voice.“ (Staples)
http://www.devilduckrecords.de/artists/murder.html
http://da-dk.facebook.com/pages/Murder/126463457385431
Nach dem Konzert: Brandy Startup. Plattenlegen. Britisch vornehm und die Sonne der Westcoast im Herzen.

Sa 19.05. Der feine Herr Bergwerker. Plattendrehen. Indie.

Di 22.05. NEU! Record Store Tuesday. Frische Neuigkeiten von denen, die es wissen müssen: Groove City (Hamburg/ D). Plattenlegen. Neuvorstellungen.
¡Ay, caramba! Auch im Mai öffnen sich unsere heiligen Hallen am Dienstag!
Die spannendsten Neuheiten, die es monatlich zu erfahren gibt, werden Euch bei NEU! vorgestellt. Von den Plattenläden Eurer Stadt. In der Hasenschaukel, die ab April - Achtung: NEU! - nun dafür extra dienstags aufmachen wird. Sicher kann man die eine oder andere Lieblingsplatte gleich direkt erwerben.
Groove City ist in Hamburg Anlaufstelle Nummer eins für Soul, Funk, Reggae und Hip-Hop. Vinyljunkies werden in der Marktstraße auf jeden Fall fündig. Sneakerfreunde auch!
Groove City, Marktstraße 114, 20357 Hamburg
http://www.groove-city.com

Mi 23.05. Oldseed (Winnipeg/ Kanada). Konzert. Singer-Songwriter, Downtempo,  Alternative Country.
Herzen öffnen, das kann nicht jeder. Der kanadische Singer-Songwriter Craig Bjerring alias Oldseed gehört zu den wenigen, denen es möglich ist. Seine folkigen Melodien und sein Gesang erinnern an Jeff Tweedy und Will Oldham, seine Texte handeln von der Liebe, vom Suchen, Finden und vom Verlieren. Craig schaut mit Mütze und Vollbart uriger aus als Badly Drawn Boy zu seinen besten Zeiten. Er ist ein Performer - ein Erfinder und Geschichtenerzähler, eine Persönlichkeit auf der Bühne. Nichts tut er bei seinen Auftritten lieber, als mit dem Publikum zu flirten und zu plaudern. Vor ein paar Jahren veröffentlichte Oldseed sein Debüt. Jetzt tourt er mit neuem Material. Das Marschgepäck ist leicht: Gitarre, Akkordeon und Rucksack - mehr nicht.
http://www.facebook.com/pages/oldseed/13069326687
Danach: Anarchist Folk Rocker. Plattenlegen. Punk, Folk, Schmalz.

Do 24.05. Yip Deceiver (Athens/ USA). Konzert. Pop, Electro, New Wave.
Wir in der Hasenschaukel freuen uns wie bescheuert auf den Wonnemonat und ganz besonders auf diesen Abend:
Weiß ja sowieso jeder, dass of Montreal eine unserer absoluten Lieblingsbands ist, wenn nicht sogar DIE Lieblingsband. Und jetzt ist es uns doch tatsächlich gelungen, das grandiose Projekt der of Montreal-Mitglieder Davey Pierce und Nicolas Dobbratz zu uns einzuladen! Die überwältigende Kreativität und Originalität von of Montreal, Prince-Soul und Bowie-Glam, zeigen sich auch bei Yip Deceiver: experimenteller Dance-Pop mit unwiderstehlichen Hooks und verspielten New Wave-, 80er-R 'n' B- und Electro-Einflüssen. Es juckt schon sooo sehr in unseren Füßen!
http://yipdeceiver.com
http://www.facebook.com/yipdeceiver
Nach dem Konzert: Tan Le Racoon. Plattenlegen. Indie, Rock 'n' Roll, Punk und Beat.

Fr 25.05. The Culture In Memoriam (Malmö/ Schweden). Konzert. Indie, Pop-Punk.
Im zarten Alter von fünf Jahren begann die musikalische Reise des Schweden Victor Håkansson, der damals mit einer Theatergruppe umherreiste und Tambourine spielte. Nun - mit 26 - hat er einige eigene Tourneen auf dem Buckel und drei Alben veröffentlicht. Was in seiner Musik zum Vorschein kommt, ist Victors wahrer Sinn für die Verfremdung und eine zerrüttete Seele, die von einem ungemeinen Lebensdurst und einer Wut gegen den Kapitalismus angetrieben wird. Unter dem Namen The Culture In Memoriam hat Victor seinen eigenen Weg gefunden und wagt es, an seine andächtig ranzige aber gleichermaßen bezaubernd verletzliche Stimme zu glauben. The Culture In Memoriam sind nun zurück mit ihrem dritten Album, „Rest In Pieces“.
Nachdem die Vorgänger in Schweden bereits äußerst positiv aufgenommen wurden (inklusive Radioairplay und entzückten Rezensionen), findet das Kollektiv endlich auch in Deutschland die Beachtung, die ihm zusteht. „Rest In Pieces“ ist angereichert mit Chören, Streicher-Arrangements und Kettle-Drums, zersetzt von Verzehrern. Clevere Melodien und pompöse Arrangements gehen Hand in Hand mit Victors fragilem Gesang und knallharten politischen Statements. All das macht The Culture In Memoriam in einer ansonsten eher dumpfen und stromlinienförmigen Popkultur einzigartig.
http://www.tcim.se
Danach: Golden Sisters. Plattendrehen. Indie und viel Drumherum.

Sa 26.05. Hasenrodeo. Plattendrehen. Unabhängige und tanzbare Musik, Punk, Beat, Überraschungen.

Di 29.05. NEU! Record Store Tuesday. Frische Neuigkeiten von denen, die es wissen müssen. Plattenlegen. Neuvorstellungen.
¡Ay, caramba! Auch im Mai öffnen sich unsere heiligen Hallen am Dienstag!
Die spannendsten Neuheiten, die es monatlich zu erfahren gibt, werden Euch bei NEU! vorgestellt. Von den Plattenläden Eurer Stadt. In der Hasenschaukel, die ab April - Achtung: NEU! - nun dafür extra dienstags aufmachen wird. Sicher kann man die eine oder andere Lieblingsplatte gleich direkt erwerben.

Mi 30.05. Anna Rosenkilde (Kopenhagen/ Dänemark). Konzert. Singer-Songwriter, Folk, Piano.
Die dänische Sängerin und Pianistin Anna Rosenkilde nimmt uns mit auf die Reise in ihr ureigenes Universum, in die Welt des amerikanischen Bürgerkriegs, eine Welt voller Zebras, Narkosemittel und verschollener Mädchen. Auf ihrer Debüt-EP, „Under the Skin of a Skeleton Zebra“, ist ihr von der Oma geerbtes Klavier zu hören. Zum Release ihres ersten Full-Length-Albums „White Woods“ dürfen wir die talentierte Songwriterin mit der süchtig machenden Stimme zum ersten Mal bei uns begrüßen.   
http://www.annarosenkilde.dk
http://www.facebook.com/annarosenkildemusic
Nach dem Konzert: Anarchist Folk Rocker. Plattenlegen. Punk, Folk, Schmalz.

Do 31.05. Labrador (Kopenhagen/ Dänemark, Berlin/ D). Konzert. Indie-Pop, Psychedelic.
Flemming Borby, Kopf der dänischen Pop-Helden von Labrador, fühlt sich mit seiner Band wie neugeboren. Nachdem sie den soften, vom Lounge der 60er beeinflussten Sound auf ihren Vorgängeralben perfektioniert hatten, geht es jetzt stilistisch in eine ganz neue Richtung. Psychedelic trifft auf Indie-Pop, Morricone begibt sich ins Jahr 2011 und The  Doors begegnen Belle and Sebastian. Euphorisch, naiv und natürlich im Anzug.
http://www.myspace.com/labradormusic
Danach: Westcoast Battle! Lars Brinkmann vs. Alexander Kasbohm. Plattendrehen.
Die Schlacht der Giganten, ausgetragen in der Hasenschaukel. Journalist gegen Journalist. Das gab es noch nie.

Einen dicken Strauß Blumen von

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